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Glasfaser

Elektronische Zutrittskontrollen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Online- und Offlinesystemen bzw. einer Vielzahl von Mischsystemen.

1. Offline Systeme


Black- bzw. White-List Systeme
Bei diesen Systemen wird dem "Beschlag/Zylinder" entweder mitgeteilt, wer öffnen darf (White-List) oder wer nicht öffnen darf (Black-List).

  • Wie funktioniert das System und welche Vorteile ergeben sich dadurch?
    Die Informationen – wer öffnen darf oder eben nicht öffnen darf – werden direkt auf den Beschlägen/Zylinder (Aktuatoren) gespeichert. Alle "Aktuatoren" besitzen ein eigenes inneres Zeitfenster! Somit ist es möglich, jeden elektronischen Schlüssel pro z.B. Türe zeitlich einzuschränken. Die Administration erfolgt über ein spezielle Administrations-Software.

  • Welche Nachteile können sich hier ergeben?
    Bei Änderungen (zeitliche Änderungen, Einfügen neuer Personen usw.) müssen die "Beschläge/Zylinder" direkt – also vor Ort – programmiert werden. Dafür ist ein entsprechendes portables Gerät, über welches die Änderungen in der Administrations-Software auf die "Beschläge/Zylinder" übertragen werden, erforderlich. Es ist personaltintensiv und daher nur für Anwendungen mit wenig Änderungsanforderungen betriebswirtschaftlich sinnvoll.

2. Online-Systeme

Bei diesen Systemen wird der "Beschlag/Zylinder" direkt mit der Software verbunden.

  • Wie funktioniert das System und welche Vorteile ergeben sich dadurch?
    Jegliche Änderung wird in der Software eingegeben (zeitliche Änderungen, Einfügen neuer Personen usw.) und hat sofortigen und direkten Einfluss an den jeweiligen "Beschlag/Zylinder" oder den elektronischen Schlüssel.

  • Welche Nachteile können sich hier ergeben?
    Es ist ein – in der Errichtung – sehr kostenintensives System. Alle Türen ("Beschläge/Zylinder") müssen EDV-technisch verbunden (verkabelt) werden und in weiterer Folge zu einem Computer (ob über das Internet oder z.B. zum Hausbetreuer) geführt werden, auf welchem die Administrations-Software installiert ist.


3. Misch-Systeme(Online bzw. Offline)

Im Spannungsverhältnis "Anschaffungskosten – laufende Kosten – Sicherheit" können diese Systeme sehr ausgewogen konfiguriert werden.

Im Wesentlichen handelt es sich um ein Offline-System, bei welchem dem  "elektronischen Schlüssel" nur eine zeitlich beschränkte Gültigkeit zugewiesen wird. Die Verlängerung dieser Gültigkeit holt sich der Benutzer selbst und jederzeit bei einer (Online-) Updatestation ab.

  • Vorteile dieser Systeme?
    Die Errichtungskosten liegen im Bereich der Offline-Systeme und sind damit wesentlich niedriger als bei Online-Systemen. Der personelle Administrationsaufwand ist – analog der Online-Systeme – sehr gering.

  • Nachteile dieser Systeme?
    Ob Vor- oder Nachteil ist natürlich eine Frage der Perspektive. Letztlich ist bei solchen Systemen die Balance zwischen Komfort und Sicherheit für den Nutzer abzuwägen.

    Je höher die Sicherheit, desto häufiger muss der Nutzer seine Berechtigung verlängern und damit die "Updatestation" besuchen (um sich die Berechtigung abzuholen).

    Eine Komforterhöhung für den Nutzer geht somit üblicherweise auch mit der Anzahl der Updatestationen einher – und diese sind natürlich (analog der einzelnen "Beschläge/Zylinder" bei Online-Systemen) mit deutlichen Kosten verbunden.

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